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Das Prins VSI-2.0 DI - System

Das Prins VSI-2.0 DI - System basiert auf der dampfförmigen, sequentiellen Einspritzung von Autogas (LPG) in einen Motor mit Direkteinspritzung. 

Das System steht - je nach Fahrzeugtyp - in der VSI-2.0 DI - oder der VSI-3 DI - Version zur Verfügung. 

Für Fahrzeuge mit Motoren ohne Direkteinspritzung bietet Prins die VSI-Systeme an. 

Merkmale des Prins VSI-2.0 DI - Systems

  • Fortschrittlichste Software
  • Speziell für Direkteinspritzmotoren
  • Hochwertige Komponenten
  • Maximale Leistung, minimale Emissionen
  • Sehr niedriger Benzinverbrauch (< 5 %)
  • Kein spürbarer Unterschied zum Fahren im Benzinbetrieb! 

Was ist VSI-2.0 DI?

Das Prins VSI-2.0 DI - System ist eine Weiterentwicklung des VSI-Systems. 
Es wurde speziell für Fahrzeuge mit dem sogenannten Direct Injection-Fuel-System (Direkteinspritz-Kraftstoff-System), also für Motoren mit Direkteinspritzung entwickelt. 

VSI steht als Abkürzung für „Vapour Sequential Injection” (Dampf-sequentielle Einspritzung).
Das Autogas (LPG) wird dampfförmig und sequentiell in den Motor eingespritzt. 

Die VSI-DI-Systeme wurden von Prins entwickelt und auf die modernsten Motoren abgestimmt. 
Die passenden Gas-Injektoren wurden in enger Zusammenarbeit mit der Keihin Corporation in Japan entwickelt. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Einspritzsystemen und steht für Qualität und Zuverlässigkeit.

Sämtliche Komponenten der VSI-DI-Systeme entsprechen strengsten gesetzlichen Vorschriften und Zertifizierungen.

Für welche Fahrzeuge ist das Prins VSI-2.0 DI - System geeignet?

Das Prins VSI-2.0 DI - System wurde ausschließlich für Fahrzeuge mit Direkteinspritzung (DI) entwickelt.

Das VSI-2.0 DI - Systeme verbraucht sehr wenig Benzin (< 5 %) und ist sowohl für die neuesten Fahrzeugtypen, als auch für Fahrzeuge geeignet, die bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt sind. 

Als Vorreiter auf dem Autogasmarkt bietet Prins für viele Fahrzeugen mit Direkteinspritzung passende Autogassysteme an.
Die jahrelange Erfahrung ermöglicht Prins die genaue Bestimmung, welches System für einen bestimmten Motor am besten geeignet ist.  
 

Finden Sie heraus, welches Autogas-System zu Ihrem Fahrzeug passt:

 

Für Motoren ohne Direkteinspritzungs-Technologie eignet sich die Prins VSI-Systeme.
Bis auf wenige Ausnahmen verfügen alle in Deutschland zugelassene Autogas-Fahrzeuge über eine ECE-R115-Genehmigung. 

Wie arbeitet das Prins VSI-2.0 DI - System?

Arbeitsweise

Da sich bei einem Direkteinspritzmotor die Benzineinspritzdüsen im Brennraum befinden, arbeitet das Prins VSI-2.0 DI - System mit einer sequentiellen Benzinbeimischung um die Kühlung der Benzindüsen auch im Gasbetrieb zu gewährleisten.

Eine Besonderheit des VSI-2.0 DI - Systems ist die zusätzliche Erfassung des Kraftstoffdrucks. Hierdurch kann sich die Autogasanlage selbstständig an den jeweiligen Benzindruck anpassen. Darüber hinaus bietet das VSI-2.0 DI - System eine optionale Anschlussmöglichkeit an das CAN-Bus-System.

Durch die neue Technologie wird der Partikelausstoß um bis zu 95 % reduziert, der CO²-Ausstoß ist bis zu 12 % geringer.

 

Arbeit nach dem Master-/Slave-Prinzip

Die Prins VSI-DI-Systeme arbeiten nach dem Master-/Slave-Prinzip.

Bei einem Master-/Slave-System regelt der Master (das Benzinsteuergerät) als Hauptverantwortlicher alle Zugriffverhältnisse für seinen Slave (das Gassteuergerät). Für das Autogassystem bedeutet dies, dass die Gaseinspritzung sich exakt an die Vorgaben der Benzineinspritzung hält. 
Mit Hilfe der angepassten Diagnose-Software erfolgen dann Feineinstellungen des Systems für optimale Leistung und Abgasreduktion.
 

Veränderungen am Fahrzeug bei einer Umrüstung auf LPG/Autogas:

Wie sieht die Umrüstung aus? 
In dem rund zwei-minütigen Video (Youtube) wurde eine Fahrzeug-Umrüstung mit einem Prins LPG/Autogas-System für Sie zusammengefasst.   

Wenn Sie mit LPG (Autogas) fahren, profitieren Sie von einer Reihe von Vorteilen, wie beispielsweise der Einsparung von Kraftstoffkosten und der Verringerung der Emissionen wie CO², Feinstaub und NOx (Stickstoffoxide).

Hauptkomponenten des Prins VSI-2.0 DI-Systems

1. LPG-Tank

Bei den Tankbehältern wird zwischen Zylinder- und (Ring-) Mulden-Tanks unterschieden. 

Für LPG/Autogas stehen Reserveradmuldentanks und Zylindertanks mit unterschiedlichen Größen und Füllmengen zur Verfügung.

 

2. ECU / Steuergerät

Das Steuergerät (ECU = Electronic Control Unit) ist das Herzstück des Autogas-Systems. Es steuert und überwacht die komplette LPG-Anlage und sorgt für die Sicherheit des Systems.

Für die Prins Autogas-Systeme wird als Steuergerät das Bauteil “AFC” (Alternative Fuel Controller) verwendet, ein wasserdichtes OEM-Gehäuse mit Entlüftungsstopfen.

3. Kraftstoffwahlschalter

Der Kraftstoffwahlschalter oder auch „Umschalter“ dient zur Kommunikation mit der LPG-Autogasanlage. Die Anzeige informiert, unterstützt durch einen hörbaren Summer, über:

  • die Kraftstoffauswahl (Benzin oder LPG),
  • den Gasfüllstand des LPG-Tanks,
  • sowie ggf. über Systemstörungen.

Durch einfaches Betätigen des Schalters kann jederzeit – auch während der Fahrt - von einem Kraftstoff auf den anderen umgeschaltet werden. Der Wahlschalter eignet sich aufgrund der kompakten Bauweise für alle Fahrzeug-Innenräume und wird am Armaturenbrett oder in der Mittelkonsole verbaut. Die LED-Farben der Anzeige lassen sich frei programmieren.

4. eVP-500 - Verdampfer

Der Kraftstoffdruck wird durch den Prins eVP-500, den weltweit ersten, vollelektronischen LPG-Verdampfer für Motoren bis 500 PS kontrolliert.  

Der eVP-Verdampfer hat die Aufgabe den flüssigen LPG-Kraftstoff in den dampfförmigen Zustand umzuwandeln. Das Gas wird dann druckgeregelt vom eVP-Verdampfer zu den Gasinjektoren weitergeleitet. 

5. Filter

Der Gasfilter dient dem Schutz der Einspritzdüsen vor Partikeln und Verunreinigungen. Er enthält einen kombinierten Druck-/Temperatursensor für den Autogas-Kraftstoff.

6. Injektoren

Der Kraftstoff wird über hochwertige Keihin-LPG-Injektoren eingespritzt, die bekannt sind für ihre Genauigkeit, Ausdauer und Geschwindigkeit.

Sämtliche Hauptkomponenten sind von OEM-Qualität (Original Equipment Manufacturer = Originalausrüstungshersteller-Qualität) und wurden speziell für LPG- und CNG-Anlagen entwickelt. Sie entsprechen den strengsten gesetzlichen Vorschriften und Zertifizierungen.  

Bis auf wenige Ausnahmen verfügen alle in Deutschland zugelassene Autogas-Fahrzeuge über eine ECE-R115-Genehmigung, da diese seit dem 1. Oktober 2017 zwingend vorgeschrieben ist. 
R115 bezeichnet die Internationale Rechtsnorm ECE-R115, die auch Nachrüst-Richtlinie für LPG- und CNG-Systeme genannt wird.